Santaverde Stimmungsbild eines Aloe Vera Feldes auf der Finca in Andalusien

Natürlich wirksam. Verantwortungsvoll gedacht.

Nachhaltigkeit bei Santaverde

Was ist Nachhaltigkeit für uns?

Nachhaltigkeit ist für Santaverde kein Trend, sondern ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Sie beginnt bei der Auswahl unserer Rohstoffe, setzt sich in der Entwicklung unserer Rezepturen fort und endet nicht bei der Verpackung unserer Produkte.

Dabei geht es uns nicht um einfache Antworten oder vermeintlich perfekte Lösungen, sondern um bewusste, nachvollziehbare Entscheidungen. Wir prüfen Materialien, Prozesse und Lieferketten sorgfältig – immer mit dem Ziel, hochwertige Naturkosmetik herzustellen, die Mensch und Umwelt respektiert.

Nachhaltige Inhaltsstoffe & Rohstoffe

Die Basis unserer Naturkosmetik

Santaverde Zertifizierte Naturkosmetik Natrue Siegel

Bio-Rohstoffe mit Zertifizierung

Die Qualität und Herkunft unserer Inhaltsstoffe stehen für uns an erster Stelle. Bei den meisten unserer Produkte stammen über 95 % der pflanzlichen Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau.

Diese Qualität ist durch die NATRUE-Zertifizierung für Bio-Kosmetik bestätigt. Der ökologische Anbau schützt Böden, Wasserressourcen und die Biodiversität – und bildet gleichzeitig die Grundlage für die hohe Wirksamkeit unserer Pflegeprodukte.

Getrocknete Pflaumenkerne – natürliche Rohstoffe für Santaverde Pflaumenkernöl in der Naturkosmetik

No-Waste-Ansatz & Upcycling von Rohstoffen

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und Abfall zu vermeiden – bereits bei der Rohstoffgewinnung. Deshalb setzen wir gezielt auf Upcycling-Rohstoffe, also Pflanzenteile, die bei der Herstellung von Lebensmitteln anfallen und weiterverwendet werden können.

So verwenden wir unter anderem Bio-Aprikosenkernöl, Bio-Traubenkernöl, Bio-Himbeersamenöl, Bio-Hagebuttenkernöl, Bio-Pflaumenkernöl und Mangokernbutter. Diese wertvollen Öle und Buttern verbinden Nachhaltigkeit mit hoher Pflegewirkung – ohne zusätzliche landwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen.

Fairer Handel & verantwortungsvolle Anbauprojekte

Bei der Entwicklung unserer Rezepturen verfolgen wir das Ziel, möglichst viele Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau, Wildsammlung und fairem Handel einzusetzen. So unterstützen wir gezielt Projekte, die ökologische Verantwortung mit sozialer Fairness verbinden.

Ein Beispiel ist unser Kokosöl, das in vielen unserer Produkte enthalten ist. Es stammt aus Sri Lanka, ist Naturland Fair zertifiziert und unterstützt faire Arbeitsbedingungen sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung vor Ort. Durch unseren Rohstoffeinkauf leisten wir so einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Biodiversität.

Nachhaltige Verpackungen & Werbemittel

Schutz für das Produkt. Verantwortung für die Umwelt.

Unsere Prioritäten bei Verpackungen

Unsere ökologischen Ansprüche enden nicht bei den Inhaltsstoffen. Auch bei Verpackungen und Werbemitteln verfolgen wir einen klaren Nachhaltigkeitsansatz.

Bei jeder Verpackungsentscheidung gelten für uns vier zentrale Kriterien:

  1. Schutz des Inhalts – für maximale Wirksamkeit und Haltbarkeit
  2. Materialeinsparung – wo immer möglich
  3. Recyclingfähigkeit – echtes Recycling statt Downcycling
  4. Einsatz von Recyclingmaterial

Materialreduktion & Monomaterial

Die Reduzierung von Verpackungsmaterial hat für uns einen hohen Stellenwert. So konnten wir bei einigen Tuben die Wandstärke um bis zu 30 % reduzieren und dadurch deutlich Polyethylen einsparen. Selbstverständlich gehen solchen Umstellungen umfassende Tests voraus – denn der Schutz des Produkts steht immer an erster Stelle.

Darüber hinaus stellen wir unsere Primärpackmittel konsequent auf Monomaterialien um. Das bedeutet: Ein Airless-Spender bleibt ein Airless-Spender und kann hochwertig recycelt werden – im Gegensatz zu Materialmischungen, die lediglich ein Downcycling ermöglichen. Viele unserer Tuben bestehen aus HDPE, Airless-Spender nahezu vollständig aus PP.

Einsatz von Recyclingmaterial (PCR)

Wo immer möglich, setzen wir auf Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR). Bei allen unseren Airless-Spendern sowie bei zahlreichen Tuben verwenden wir bereits über 40 % recycelten Kunststoff. Auch hier gilt: Nachhaltigkeit darf niemals zulasten von Produktschutz und Qualität gehen.

Nachhaltige Werbemittel & Papier

Unsere Werbemittel wie Flyer, Kataloge und Probenklappkarten werden auf 100 % Recyclingpapier gedruckt und tragen das Blauer Engel Siegel.

Für Produktverpackungen verwenden wir FSC-zertifiziertes Papier aus europäischer, nachhaltiger Forstwirtschaft. Diese schließt Kahlschlag und den Einsatz von Gentechnik aus und setzt auf die Pflanzung einheimischer Baumarten – für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch sinnvolle Waldnutzung.

Warum wir nicht ausschließlich Glas verwenden

Eine Frage, die uns häufig gestellt wird:
Warum verwendet Santaverde nicht bei mehr Produkten Glas als Verpackungsmaterial?

Restentleerung & Produktschutz

Bei geligen oder cremigen Texturen erfolgt die Entnahme aus Glasverpackungen meist über spezielle Pumpen. Dabei verbleibt häufig ein erheblicher Teil des Produkts im Spender – der sogenannte „Ketchup-Effekt“. Wertvolle Pflege geht verloren, ebenso die Ressourcen, die in ihrer Herstellung stecken.

Sicherheit & Alltagstauglichkeit

Nicht jedes Produkt eignet sich für Glas. In der Dusche oder im Badezimmer besteht eine erhöhte Bruchgefahr, was sowohl ein Sicherheitsrisiko darstellt als auch zu unnötigem Produktverlust führt.

CO₂-Bilanz von Glas

Glas ist nicht automatisch nachhaltiger als Kunststoff. Die Herstellung erfordert sehr hohe Temperaturen, ebenso das Einschmelzen nach Gebrauch – teilweise bei über 1.700 °C. Dieser Energieaufwand verursacht einen hohen CO₂-Ausstoß. Je nach Betrachtungsweise ist der ökologische Fußabdruck von Glas daher nicht geringer als der von Kunststoffen, insbesondere wenn diese recyclingfähig sind und Recyclingmaterial enthalten.

Nachhaltigkeit als fortlaufender Prozess

Nachhaltigkeit ist kein statischer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Wir überprüfen unsere Entscheidungen regelmäßig, hinterfragen Materialien und optimieren unsere Prozesse – Schritt für Schritt.

Transparenz ist uns dabei besonders wichtig. Denn nur wer informiert ist, kann nachhaltige Entscheidungen bewusst treffen.